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Hommage an Louise Bourgeois

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Hommage an Louise Bourgeois

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Sie galt als eine der wichtigsten Künstlerinnen der Gegenwart. Louise Bourgois, die am 31. Mai verstorbene Künstlerin.

Bourgeois wurde 1911 in Paris geboren, wo sie aufwuchs und die Hochschule der Künste besuchte. 1938 ging sie mit ihrem Ehemann Robert Goldwater nach New York, wo sie bis zum ihrem Lebensende lebte und arbeitete.

Sie galt auch als Künstlerin mit großen Selbstzweifeln.

“Ich habe das Gefühl, dass mein Leben mich mehr kontrolliert als ich mein Leben. Kann ich nach dieser Wahnsinns-Bemerkung bitte eine Cola haben?”

Louise Bourgeois’ Werk ist in zahlreichen großen Museen vertreten, etwa im New Yorker Museum of Modern Art, im Centre Pompidou in Paris, in der Londoner Tate Gallery und im Museum Ludwig in Köln.

Besonders bekannt sind ihre Spinnenskulpturen; sie erzielten bei Auktionen Preise von fast drei Millionen Euro.

Diese Skulptur hier symbolisiert ihre Mutter.

“Ich habe meine Mutter verloren, als ich 18 Jahre alt war. Und danach war ich total, wirklich total verloren”.

Die darüber hinaus reichende Sorge, Anforderungen der Familie nicht gerecht zu werden, zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk der dreifachen Mutter.

Derzeit sind Louise Bourgeois zwei Ausstellungen gewidmet. Eine im Museum Berggrün in Berlin und die andere in der Fondazione Vedova in Venedig.