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Letzter Tag der "Friedens-Dschirga"

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Letzter Tag der "Friedens-Dschirga"

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Am heutigen Freitag geht in Kabul die große “Friedens-Dschirga” zu Ende. Die vom afghanischen Präsidenten Hamid Karsai einberufene Ratsversammlung tagte seit Mittwoch in der Hauptstadt. Die rund 15000 Stammesvertreter berieten über eine Beendigung des Krieges mit den Taliban. Vorgesehen ist die Aufnahme von Verhandlungen.

“Wir wollen den Taliban und den Hizb-i-Islami klarmachen, dass wir keinen Krieg in Afghanistan wollen. Wir sollten uns verbünden, so dass sich die Fremden aus Afghanistan zurückziehen können”, findet Ratsmitglied Hadschi mohammed Leqa.

Bei der Eröffnung der Dschirga am Mittwoch waren mehrere Geschosse detoniert, eines davon nur etwa 150 Meter von der Versammlung entfernt. Nicht nur bei den Rebellen stößt die Dschirga auf Widerstand. Mehrere Stämme beteiligten sich nicht an ihr, weil, so sagen sie, deren Teilnehmer von der Regierung Karzai ausgewählt worden seien. Das Zelt, in dem die Versammlung tagte wurde von der deutschen Entwicklungshilfeorgnaisation GTZ finanziert.