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Pharmakonzerne bezahlten WHO-Wissenschaftler

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Pharmakonzerne bezahlten WHO-Wissenschaftler

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Nach Ansicht britischer Journalisten haben internationale Pharmakonzerne möglicherweise die Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Bekämpfung der Schweinegrippe beeinflußt – und zwar zu gunsten der Industrie. Wie das angesehene „British Medical Journal“ berichtet, standen mindestens drei Wissenschaftler der Weltgesundheitsorganisation WHO gleichzeitig auch auf den Gehaltslisten der Pharmakonzerne GlaxoSmithKline (GSK) und Roche. Beide Hersteller profitierten mit Relenza und Tamiflu maßgeblich von der Angst vor der Schweinegrippe. Aufgabe der Wissenschaftler war es für die WHO Richtlinien zur Bekämpfung einer Pandemie zu erarbeiten. Aufgrund dieser Richtlinien wurden in zahlreichen Ländern für Milliarden Euro Medikamente zur Bekämpfung der Schweinegrippe gekauft. Statt der befürchteten Millionen Toten starben nur 18.000 Menschen an der Schweinegrippe.