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Proteste gegen bp

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Die Wut auf den britischen Öl-Multi bp wächst.
Vor dem Büro des Konzerns in Washington demonstrierten Tausende. Sie verlangten den Rücktritt der gesamten Führungsriege und dass bp endlich Verantwortung für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko übernimmt. US-Präsident Obama griff den Konzern scharf an, weil der Multi 50 Millionen Dollar in Werbung investierte und den Aktionären eine Dividende von mehr als 10 Milliarden Euro zahlen will. Während sie, so Obama, bei den betroffenen Fischern und kleinen Unternehmern auf jeden Cent achten.

Zu den Prominenten, die sich engagieren, zählt auch der Schauspieler und Umweltschützer Robert Redford. In einem Video der Umweltorganisation “Natural Resources Defense Council” wirbt er für “sichere, saubere und erneuerbare Energie”. “Vielleicht war diese Ölpest nötig, damit wir aufwachen und Druck auf Unternehmen und Regierungen ausüben. Ganz besonders auf die Politiker, die eng mit den Energiekonzernen verflochten sind und für ihre Wahlkämpfe viel Geld von ihnen erhalten. Lasst uns sagen: stoppt das, beginnen wir mit einer sauberen Engergiepolitk, die wir haben können”, heißt es in dem Video.