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Südafrika wappnet sich für WM

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Südafrika wappnet sich für WM

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Mit Präsenz wie nie zuvor und Razzien versucht die Polizei, Stärke zu demonstrieren, neue Ausrüstung wurde gekauft und die Zahl der Sicherheitskräfte in Innenstädten, Flughäfen und an den WM-Stadien aufgestockt. Außerdem werden die heimischen Polizisten von Kollegen aus dem Ausland unterstützt. Südafrika gilt als eines der gefährlichsten Länder der Welt, etwa 50 Menschen fallen hier täglich Mord und Totschlag zum Opfer.

Aber, so betont ein Polizeichef: “Natürlich wissen wir, dass es mit der Kriminalität ein Problem gibt. Aber es ist nicht so, wie das immer dargestellt wird, dass man, wo man auch hingeht, Opfer eines Verbrechens wird. Die Kriminalität konzentriert sich auf bestimmte Gebiete.”

Die Fans können sich also auf die Straße wagen – die Sicherheitsexperten warnen nur davor, sich in Elendsviertel zu begeben. Auch in den wohlhabenden Villenvierteln rechnen sie mit mehr Einbrüchen und Raubüberfällen während der Weltmeisterschaft, da die Polizei andernorts zusammengezogen ist.

Dem “gemeinen” Fußballvolk bleiben die üblichen touristischen Vorsichtsmaßnahmen, wer auf größerem Fuß lebt, mietet einen Bodyguard. Die Nachfrage bei den Agenturen ist groß.

Eine Sicherheitswarnung kommt noch von ganz anderer Seite, von Akustik-Experten: Die Vuvuzelas, die landestypischen Fußballtröten der südafrikanischen Fans, machten derartigen Krach, dass dabei schon das Gehör beeinträchtigt werden könne…