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Merkel und Sakozy wollen EU-Gesetz gegen Leerverkäufe

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Merkel und Sakozy wollen EU-Gesetz gegen Leerverkäufe

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Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy fordern ein EU-weites Verbot ungedeckter Leerverkäufe. In einem gemeinsamen Brief an die EU-Kommission heißt es unter anderem, es sei dringend notwendig, die Transparenz von Leerverkaufspositionen bei Aktien und Anleihen, vor allem bei Staatsanleihen, zu stärken. Und: Die Gesetzesvorschläge zu Derivaten und
Kreditausfallversicherungen sollten noch vor dem nächsten EU-Finanzministertreffen Mitte Juli vorgelegt werden.

Die Eu wies die Forderungen allerdings umgehend zurück. Man arbeite bereits mit Nachdruck an einem EU-Gesetz zu Leerverkäufen, sagte eine Kommissionssprecherin.