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Weiter schweres Hochwasser in Südpolen


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Weiter schweres Hochwasser in Südpolen

Das Hochwasserdrama in Südpolen hält an: Nach wie vor überschwemmt die zweite Flutwelle der Weichsel weite Landstriche. Mehrere Orte mit Hunderten von Häusern stehen unter Wasser. An mehreren Stellen brachen erneut Deiche. Am Mittwoch soll der Hochwasserscheitel die Hauptstadt Warschau erreichen.

Die Präsidentenwahl am Sonntag nächster Woche soll trotz der Überflutungen vonstatten gehen. Die Regierung will die Abstimmung auch für die Menschen in den betroffenen Gebieten ermöglichen.

Im Nordosten der Slowakei hat das Hochwasser neue Deichbrüche und Erdrutsche verursacht. Im Großteil des Landes entspannte sich dagegen die Hochwasserlage weiter. Die meisten der geflüchteten Menschen konnten wieder zurückkehren.

Langsam entspannt sich auch die Lage in weiten Teilen Nordostungarns. Einige tausend Menschen können allerdings noch nicht wieder in ihre Häuser zurück. Inzwischen wappnet sich aber schon die Hauptstadt Budapest gegen die Flut auf der Donau.

Das gleiche gilt auch für Kroatien, den Nachbarn im Süden. Hier kommt es bereits zu Rückstaus größerer Nebenflüsse wie der Drau.

Schwerer Regen in den letzten Tagen hat auch im türkischen Istanbul zu Überschwemmungen geführt. Ein Fluss trat über seine Ufer. Dabei wurde ein Mann von den Fluten mitgerissen; nach ihm wird seitdem gesucht.

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