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Selbstmordanschlag bei Hochzeitsfest

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Selbstmordanschlag bei Hochzeitsfest

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Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Hochzeitsfest in Afghanistan mindestens vierzig Menschen mit in den Tod gerissen. Mehr als achtzig weitere wurden verletzt. Wie die Provinzregierung mitteilte, zündete der Täter seinen Sprengstoff-Gürtel inmitten der mehr als eintausend Gäste.

Ziel des Angriffs war die Hochzeit des Sohnes eines prominenten Beamten der Provinzregierung von Kandahar. Dies erklärte der Gouverneur der Unruheprovinz. Kandahar ist eine der Hochburgen der Taliban. Der Gouverneur und das Innenministerium machten die radikalislamischen Rebellen für die Bluttat verantwortlich. Doch die Taliban wiesen die Beschuldigung zurück und erklärten, die Feier sei von amerikanischen Kampfflugzeugen bombardiert worden.

Wegen der vielen schweren Verletzungen befürchten die Behörden, dass die Zahl der Todesopfer weiter zunehmen wird.