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Weiteres schweres Gerät zum Einsatz gegen Ölpest

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Weiteres schweres Gerät zum Einsatz gegen Ölpest

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Im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko will der Ölkonzern BP weiteres Gerät zur Aufnahme des am Meeresboden austreten Öls in Stellung bringen. Dies erklärte der von Präsident Obama ernannte Einsatzleiter Thad Allen.

Der Admiral der Küstenwache sagte: “Wir sind dabei, eine mobile Bohreinheit an die Stelle zu bringen. Die Einheit wird wahrscheinlich am 14. Juni dort sein, und dann werden wir zusätzliche 10.000 Barrel Aufnahmepapazität haben.”

Bei einer Anhörung im Senat erläuterte die US-Regierung neue Vorschriften für Bohrungen vor der Küste: Demnach dürfen nur noch unabhängige Gutachter das Sicherheitssystem am Bohrloch freigeben.

Unterdessen sei noch immer unklar, wie viel Öl aus dem BP-Bohrloch vor der US-Südküste tatsächlich austrete, betonte der Gouvernör von Luisiana.

Um ein genaueres Bild von den Vorgängen am Meeresboden zu erhalten, wurde eine Spezialkamera von einem Flugzeug aus ins Wasser geworfen. Die Schätzungen von Wissenschaftlern der Regierung reichen von 12.000 bis 19.000 Barrel pro Tag, eine stark abweichende Schätzung beziffert die Menge mit 25.000 Barrel.