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GM zeigt sich zur WM großzügig

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GM zeigt sich zur WM großzügig

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Während in Deutschland die Gespräche zur Rettung der General-Motors-Tochter Opel auf Hochtouren laufen, regiert bei GM in Südafrika König Fußball. Die Arbeiter in Port Elizabeth durften die Firma am Freitag schon zu Mittag verlassen, um keine Minute des WM-Auftaktspiels zu versäumen – und auch die unvermeidlichen Vuvuzelas durften nicht fehlen.

General Motors ist einer der größten privaten Arbeitgeber in der Region. Gemeinsam mit der Gewerkschaft hatte das Management beschlossen, sich zur WM großzügig zu zeigen. “Wir wissen, dass das für unsere Arbeiter etwas ganz Großes ist”, erklärt GM-Sprecherin Denise Van Huyssteen, “Darum haben wir mit ihnen gesprochen und gemeinsam entschieden, die Arbeitszeiten zu ändern, damit wir die Spiele verfolgen können.”

GM ist nicht der einzige Konzern, der sich zu WM-Zeiten kulant zeigt. Viele Unternehmen stellen Mitarbeiter frei oder ermöglichen ihnen, die Spiele während der Arbeitszeiten zu verfolgen. Wohl hat dies Auswirkungen etwa für Zulieferbetriebe – aber wenn das runde Leder ruft, muss die Produktivität zurückstehen.