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Ölkatastrophe schlimmer als angenommen


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Ölkatastrophe schlimmer als angenommen

Die Menge des Öls, das im Golf von Mexiko austritt, ist nach neuesten Expertenschätzungen deutlich höher als bislang angenommen. Ein von der US-Regierung gebildetes Forscherteam geht davon aus, dass zwischen 2700 und 5400 Tonnen Öl ins Meer flosen, bevor der Ölkonzern BP einen Auffangbehälter über der sprudelnden Quelle installierte. Bisher lagen die Schätzungen zwischen 1600 und 3400 Tonnen Öl. US-Präsident Barack Obama sagte, man müsse umgehend handeln, von der Krise im Golf von Mexiko seien Millionen Menschen betroffen. Man müsse sich um eine Energiepolitik bemühen, die auf die kommende Generation Rücksicht nehme und die sicherstelle, dass die USA weltweit in der Energiepolitik führend seien. Bei der Bekämpfung des Öls im Wasser hat die US-Regierung bei BP die Daumenschrauben weiter angezogen. Nach einem jüngsten Washingtoner Ultimatum muss der britische Konzern bis Samstag neue Vorschläge machen, wie er das in den Golf von Mexiko strömende Öl komplett aufhalten kann.

Die BP-Aktie gab in London erneut um mehr als 6,5 Prozent nach, in New York erholte sie sich von ihrem 14-Jahrestief.

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