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Ölpest immer dramatischer

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Ölpest immer dramatischer

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Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist dramatischer als gedacht. Nach offiziellen Messungen ist wesentlich Meer Öl ins Meer geflossen, als bislang angenommen wurde.

Von der US-Regierung beauftragte Forscher korrigierten ihre Schätzungen und gehen nun von bis zu 5.400 Tonnen Öl aus die täglich ins Meer fliessen.

Bisher sollten es 3.400 Tonnen sein. Angesichts der neuen Zahlen erhöhte die US-Regierung den Druck auf den Ölkonzern BP und lud ranghohe BP-Vertreter in Weiße Haus ein. Bürgermeister klagten Abgeordneten ihr Leid.

David Camardell, Bürgermeister von Grand Isle sagte: “Jeden Tag sitzt eine Mutter vor mir die mich fragt, wie sie ihre Kinder durchkriegen soll.

Ich gab ihr meine Kreditkarte. Ich ernähre ganze Familien. Ich verdiene als Bürgermeister 513 Dollar die Woche und habe selbst eine Familie. Aber ich versichere ihnen, ich werde auf meiner Insel niemanden verhungern lassen.”

Im Kampf gegen die Ölpest kommt nun Europa den Amerikanern zu Hilfe. Schweden, Deutschland, Norwegen, Großbritannien schicken alle möglichen Arten von Ölsperren in die Region. Weitere europäische Länder werden noch Angebote machen.
Die USA haben Europa um Hilfen gebeten.