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Schweiz noch vorsichtig nach Göldi-Freilassung

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Schweiz noch vorsichtig nach Göldi-Freilassung

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Nach der Freilassung von Max Göldi hält man sich in der Schweiz mit dem Jubel noch zurück. Göldi wurde
gestern abend aus der libyschen Haft entlassen, ist aber vorerst noch im Land: Zur Ausreise aus Libyen fehlen ihm Pass und Visum.

Man sei vorsichtig zuversichtlich, sagt Micheline Calmy-Rey, die Außenministerin. In dieser Sache sei
es immer wieder auf- und abgegangen; man dürfe jetzt nicht schon wieder sagen, dass alles geregelt sei.

Seit zwei Jahren wird Max Göldi in Libyen festgehalten; die letzten vier Monate saß er im Gefängnis, verurteilt wegen Visavergehen. Auch ein zweiter Schweizer war festgehalten worden, wurde aber freigesprochen und ist seit Februar wieder zurück.

Als Auslöser der Affäre gilt die vorübergehende Festnahme eines Sohns von Libyens Staatschef Muammar Gaddafi ebenfalls vor zwei Jahren in Genf.
Libyen bestreitet aber einen Zusammenhang.