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BP will weitere Schiffe in Golf von Mexiko schicken


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BP will weitere Schiffe in Golf von Mexiko schicken

Der britische Ölkonzern BP will seine Bemühungen zur Eindämmung der Ölpest im Golf von Mexiko verstärken. Bis Mitte Juli will er doppelt so viel Öl aus der sprudelnden Quelle absaugen und dazu weitere Schiffe in die Katastrophenregion schicken. Zuvor hatten US-Forscher gemessen, dass bis zu 5400 Tonnen pro Tag ausströmen, bislang war von 3400 Tonnen die Rede. Thad Allen von der US-Küstenwache leitet den Einsatz gegen die Ölpest. Zwischen Mitte Juni und der ersten Juli-Woche werde man ein neues Ankersystem errichten, sagte er. Dann könne man weitere Raffinerieschiffe und Tanker vor Ort bringen und mehr Öl abpumpen. Wenn klar sei, dass das funktioniere, werde man den Auffangbehälter erneuern und mehr – wenn nicht das ganze – Öl abfangen, das aus der Quelle austrete. Die US-Regierung erhöhte indes weiter den Druck auf BP und lud ranghohe Offizielle des Konzerns zu einem Treffen im Weißen Haus in der kommenden Woche vor. Daran wird auch Präsident Barack Obama teilnehmen. BP berät darüber, seine für Juli vorgesehene Dividendenzahlung an die Aktionäre auszusetzen. Das Geld solle nun in einen Sonderfonds fließen, bis das volle Ausmaß der Katastrophe bekannt sei, hiess es. Vor Ort versuchen Helfer weiter Hunderte verseuchte Vögel zu retten.

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