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Neue Gewalt in Mexiko

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Zwanzig Menschen sind in der mexikanischen Stadt Ciudad Madero getötet worden. Die Verbrechen ereigneten sich quer über die ganze Stadt. Die Opfer
waren gefesselt und geknebelt und wurden vor ihrem Tod offenbar gefoltert.

Ob es einen Zusammenhang mit dem Drogenmilieu gibt, ist unbekannt. Die Gegend um Ciudad Madero war aber schon öfter Schauplatz von blutigen Auseinandersetzungen zwischen Drogenbanden.

Kurz zuvor hatten Bewaffnete in der Stadt Chihuahua eine Drogenentzugsklinik überfallen und neunzehn Patienten erschossen. Alle Opfer waren junge Männer.

Hier gehen die Ermittler aber bereits davon aus, dass es sich um eine Auseinandersetzung zwischen
Drogenkartellen handelt. Die Täter hinterließen demnach schriftliche Botschaften, in denen die Opfer als Mitglieder einer Bande bezeichnet wurden.

Ähnliche Überfälle auf Drogenkliniken hat es im Norden des Landes in letzter Zeit wiederholt gegeben. Schwerpunkt war dabei die Stadt Ciudad Juárez, die Hochburg des Drogenverbrechens in Mexiko.