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BP will Hilfsfonds von 20 Milliarden Dollar einrichten

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BP will Hilfsfonds von 20 Milliarden Dollar einrichten

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US-Präsident Barack Obama hat im Weißen Haus die Führung des Ölkonzerns BP empfangen. Medienberichten zufolge will BP einen Hilfsfonds in Höhe von 20 Milliarden Dollar einrichten, um gegen die Folgen der Ölpest im Golf von Mexiko vorzugehen. Das Geld soll in einen unabhängig verwalteten Topf eingezahlt werden. Details würden noch zwischen der US-Regierung und den BP-Anwälten ausgearbeitet, hieß es. Der Ölmulti solle mehrere Jahre Zeit bekommen, das Geld aufzubringen. Obama hatte die BP-Führung ins Weiße Haus zitiert, um mit ihr über die Auszahlung von Schadensersatz an Fischer, Arbeiter und andere von der Ölpest Betroffene zu verhandeln. Der Präsident bemängelt, dass BP mit den Zahlungen nicht nachkomme. Er forderte den britischen Energieriesen auf, rechtmäßige Ansprüche “angemessen, gerecht und zügig” zu begleichen. Bei BP sind seit der Explosion der Bohrinsel “Deepwater Horizon” vor acht Wochen mehr als 51 000 Forderungen eingegangen. Bei dem Treffen in Washington waren neben Obama und Vizepräsident Joe Biden mindestens fünf weitere Minister anwesend.