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Proteste beim Weltcup

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Proteste beim Weltcup

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Proteste vor dem Weltmeisterschaftsspiel Spanien gegen die Schweiz. Mehr als 3.000 Arbeiter und private Sicherheitsleute demonstrierten in Durban gegen ihre zu niedrige Bezahlung. Ausserdem komme das wenige Geld meist auch viel zu spät, beklagten sie sich zusätzlich. Südafrikas Regierung hat entschieden, Polizei zur Sicherung in den Stadien einzusetzen.

Der Gewerkschaftler Roy Chetty meint: “Die Weltmeisterschaft muss ihre Kosten selbst einspielen. Soweit wir wissen, macht die FIFA mehr als 25 Milliarden Rand Gewinn. Von dem Geld aber kommt hier wenig an. Das meiste geht an Fernsehrechte und andere Leute ins Ausland.”

Die Staatsbeamten checken nun die Tickets, sorgen für Ruhe und Sicheerheit in den Stadien.
40.000 Mann hat die Regierung dafür bereitgestellt, dass in vier der zehn Spielorte die Staatsmacht das Heft des Handelns übernommen hat. Und schon steht der Vorwurf im Raum, dass die Polizei die Menschen um ihre kargen Jobs bringt.
Das aber läßt die Fans vorerst kalt, die im winterlichen Südafrika mit Minustemperaturen am Nationalfeiertag zu kämpfen haben.