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Spanien: Regierung ändert Arbeitsrecht

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Spanien: Regierung ändert Arbeitsrecht

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Spaniens sozialistische Minderheitsregierung hält an ihrem harten Kurs fest. Kritik von Gewerkschaften und Arbeitgebern prallen an ihr ab.
Sie verabschiedeten ihren Gesetzesentwurf einer Arbeitsmarktreform. Kündigungen bei Unternehnmensverlusten sollen erleichtert und Abfindungen eingeschränkt werden. Auch am rigiden Sparprogramm hält die Regierung fest.

Ministerpräsident Jose Luis Zapatero sagt: “Spanien ist ein solventes, solides und starkes Land. Es ist international anerkannt. Spanien leidet, wie so viele andere Länder auch, unter den Auswirkungen der schlimmsten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren.”

Die christdemokratische Opposition kritisiert die vorgeschlagene Arbeitsmarktreform. Ihr Vorsitzender Mariano Rajoy warf dem Kabinett vor, die Kaufkraft der Menschen durch die Reform zu gefährden.

Zeitungen berichten ausführlich über die geänderten Arbeitsmarktregeln. Gewerkschaften riefen für September zum Generalstreik auf. Internationale Organisationen hatte immer wieder tiefgreifende Arbeitsmarktreformen verlangt, auch um die hohe Arbeitslosenquote von rund 20 Prozent zu senken.