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EU-Gipfel diskutiert Finanzkrise


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EU-Gipfel diskutiert Finanzkrise

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union sind in Brüssel zusammengekommen, um über eine gemeinsame Wachstums- und Arbeitsmarktstrategie zu beraten. Das Gipfeltreffen wird überschattet von der anhaltenden Schuldenkrise innerhalb der EU und der nun begonnenen Sanierung der nationalen Haushalte.

Der EU-Ratspräsident Herman van Rompuy gab sich gelassen: “Dies ist mein erstes ordentliches EU-Ratstreffen, seit ich mein Amt angetreten habe, und es gibt keine Krise. Es ist jetzt 10Uhr30 und wir haben keine Krise.”

Seinen ersten Auftritt bei einem EU-Gipfel hat auch der neue britische Premierminister, David Cameron, der versprach, dass seine Regierung eine positive Rolle in der EU spielen werde. Sowohl Cameron als auch Kommissionspräsident Barroso sagten, die EU sollte sich auf Inhalte konzentrieren und weniger auf institutionelle Reformen.

“Wir haben wichtige, positive Themen auf die Tagesordnung gesetzt”, sagte Cameron in Brüssel. “Dazu gehört die Verringerung der Haushaltsdefizite, wie wir es in unserem Land machen. In der kommenden Woche werden wir ein Budget mit weiteren Kürzungen vorstellen. Ein weiterer positiver Punkt ist Europas Rolle in der Weltpolitik. Wir brauchen ein Paket wirksamer Sanktionen gegen Iran. Das werden wir heute diskutieren, und wir halten dies für einen sehr wichtigen Punkt.”

Die britische Regierung hat bereits deutlich gemacht, dass mögliche Sanktionen gegen Defizitsünder in der EU nur Staaten innerhalb der Eurozone betreffen sollten.

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