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Peking möchte Yuan in Toronto ausklammern

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Peking möchte Yuan in Toronto ausklammern

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China will eine Diskussion über die Bewertung des Yuan beim G20-Gipfel in Kanada vermeiden. Die USA versuchen seit längerem, Peking zu einer Aufwertung seiner Währung zu drängen. Washington kritisiert den gegenwärtigen Wechselkurs als wettbewerbsverzerrend. In staatlichen chinesischen Medien hieß es nun, der Yuan sei nicht unter- sondern vielmehr überbewertet. Ein Sprecher der Außenministeriums sagte, die Internationale Gemeinschaft solle ihre Zusammenarbeit verbessern, um die Erholung der Weltwirtschaft zu unterstützen. Das müsse das Haupziel des Gipfels in Toronto sein. China halte es jedoch für unangebracht, bei der Konferenz den Wechselkurs des Yuan zu diskutieren.

Dennoch ist anzunehmen, dass die Währungsfrage ein Thema in Toronto sein wird. Schließlich hatte die Volksrepublik im Mai ein kräftiges Exportwachstum verzeichnet. Daraufhin stieg der Druck auf die Regierung in Peking, ihre Währungspolitik zu reformieren.