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Aufräumen nach Flut in der Provence

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Aufräumen nach Flut in der Provence

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Das Aufräumen ist in vollem Gange, nach den Regenfällen, die hier in Südfrankreich, in der Provence, so viel Wasser brachten wie sonst in einem halben Jahr.

25 Menschen sind ums Leben gekommen; gut ein Dutzend werden dazu immer noch vermisst. Besonders hat es das Departement Var getroffen.

“Ich versuche zu retten, was ich retten kann”, sagt eine Frau in ihrem Haus, in dem die Flut ihre Spuren hinterlassen hat. “Aber alles Wichtige ist dahin: die Möbel, meine Papiere, ich habe nichts mehr.”

Rund zweitausend Menschen müssen fürs erste in Notunterkünften wie in Turnhallen leben. Noch 25000 Haushalte sind ohne Strom – nach den letzten Tagen ist das aber ein gewaltiger Fortschritt.

“Wir sind am Leben, das ist schon mal gut”, sagt eine andere Frau hier. “Klar, der Urlaub ist futsch; aber wir sind Rentner, wir haben alle Zeit der Welt.”

Die schweren Regengüsse brachen vor drei Tagen über das Hinterland der Côte d’Azur herein. Vor allem rund um die Stadt Draguignan schwollen die Gewässer blitzschnell an. Viele Menschen wurden in Autos oder Wohnungen von den Fluten überrascht. Etliche der Opfer ertranken in ihren Fahrzeugen.