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Erschießungskommando richtet US-Häftling hin

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Erschießungskommando richtet US-Häftling hin

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Erstmals seit 14 Jahren ist in den USA wieder ein Häftling durch ein Erschießungskommando hingerichtet worden. Ronnie Lee Gardner hatte die Methode selbst gewählt. Sie ist in allen US-Bundesstaaten verboten, in Utah seit 2004. Das Verbot gilt aber nicht rückwirkend. Gardners Bitte um Aussetzung der Todesstrafe war zuvor abgelehnt worden.

Fünf Scharfschützen feuerten auf das Herz des 49-Jährigen, ein Gewehr enthielt nur eine Platzpatrone. Es war die dritte Hinrichtung per Erschießungskommando seit Wiedereinführung der Todesstrafe in den USA.

Gardner war vor 25 Jahren angeklagt, weil er einen Barkeeper erschossen hatte. Im Gericht erschoss er einen Anwalt. Dessen Hinterbliebene hatten sich für eine Umwandlung der Strafe in lebenslange Haft eingesetzt.