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100 Tote bei Überschwemmungen in China

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100 Tote bei Überschwemmungen in China

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Heftige Regenfälle haben im Süden Chinas zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Sie dauern seit fast einer Woche an. Mehr als 140 Menschen wurden laut chinesischen Behördenangaben getötet oder werden noch vermisst.

In Sicherheit gebracht werden konnten am Samstagmorgen mehr als 1000 Menschen aus einer Grundschule in Nanping in der Provinz Fujian. Insgesamt sind ein halbes Dutzend Provinzen im Süden des Riesenreiches betroffen, dort leben mehr als 5,5 Millionen Menschen.

Fast eineinhalb Millionen Menschen mussten den Behörden zufolge vor den Fluten in Sicherheit gebracht werden. Die Wassermassen zerstörten vielerorts die Ernte, unterspülten Straßen, rissen Strom- und Telegrafenmasten um und brachten den Verkehr zum Erliegen. Den Schaden beziffern die Behörden bislang auf umgerechnet 770 Millionen Euro.