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BP weist Vorwürfe von Investmentpartner zurück

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BP weist Vorwürfe von Investmentpartner zurück

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Der Ölriese BP hat Vorwürfe seines Juniorpartners Anadarko zurückgewiesen, im Golf von Mexiko grob fahrlässig gehandelt zu haben. Anadarko hielt 25 Prozent an der Bohrinsel “Deepwater Horizon”, die vor zwei Monaten explodierte. Auch das renommierte Wall Street Journal hatte berichtete, BP habe minderwertigere Technologie eingesetzt als üblich.

Mindestens 20 Milliarden Dollar zahlt der Konzern in einen unabhängigen Fonds für die Folgen der schlimmsten Umweltkatastrophe der USA. Vorstandschef Tony Hayward soll das Krisenmanagement abgeben.

Etwas Erleichterung soll eine Maschine schaffen, deren Entwicklung seit Jahren von Hollywood-Star Kevin Costner vorangetrieben wurde. Sie kann 800.000 Liter ölverseuchtes Wasser pro Tag filtern, 32 davon sollen zum Einsatz kommen.

Doch täglich strömen mindestens fünf Millionen Liter Rohöl ins Meer, vielleicht auch doppelt so viele, schätzt die US-Küstenwache. Zuletzt gelang es BP, rund vier Millionen Liter aufzufangen.