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FIFA Fanfeste: Schaufenster der Sponsoren

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FIFA Fanfeste: Schaufenster der Sponsoren

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Der Ball rollt. In den Stadien Südafrikas. Und auf den Fanfesten der FIFA. Insgesamt zehn gibt es davon im stolzen Austragungsland am Kap, sechs weitere im Rest der Fussballwelt, davon eines in Berlin. Und natürlich viele, viele inoffizielle Fanmeilen mehr. Damit die, die nicht ins Stadion können oder wollen, die Matchs umsonst genießen können. Und nicht nur die.

Eingeführt wurden die FIFA-Fanfeste das erste Mal auf der WM in Deutschland 2006. Diesmal steht das größte in Johannesburg.

Allein 70.000 Menschen und fast genauso viele Vuvuzelas tummelten sich allein hier zum Eröffnungsspiel Südafrika-Mexiko, 400.000 waren es in allen Fanfesten zusammen – für die Organisatoren ein Erfolg: “Wir wollten einen Ort schaffen, der sicher ist und abwechslungsreich”, erklärt Glyn Broomberg, der FIFA Fanfest-Manager von Johannesburg, “wo wir Menschen zusammenbringen können, wo sie den Fussball und das Fest genießen und Fun haben.”

Aber wenn der Ball rollt, geht es natürlich immer auch ums Geld, und zwar um viel. Nur die offiziell lizenzierten Produkte werden auf der Fanmeile verkauft. Es ist das Schaufenster der Sponsoren.

Das gilt vor allem für Essen und Trinken. Eigener Proviant muss draußen bleiben. Und auch das Wetter kann die Laune trüben, weiß Euronews-Reporter Sébastien Vuagnat: “Der Fanpark, er kommt an seine Grenzen, wenn es Abend wird und kalt. Hier herrscht Winter. In der Nacht kann das Quecksilber bis auf Null Grad Celsius fallen. Da kann man natürlich kein Spiel gucken, im Stehen, im Park, zwei Stunden lang.”