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Greichenland-Touristen leiden unter "Wildem Streik"

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Greichenland-Touristen leiden unter "Wildem Streik"

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Ein “Wilder Streik” hat den größten Hafen Griechenlands am Mittwoch lahmgelegt. Mitglieder der kommunistischen Gewerkschaft PAME hinderten in Piräus alle Fähren am Auslaufen. Mehrere tausend Touristen sitzen fest. Die Gewerkschafter protestieren gegen das Sparprogramm der Regierung und Pläne, Fähren aus dem nicht-EU-Ausland zu erlauben, die Inseln der Ägäis mit dem Festland zu verbinden. Der Streik war gestern abend von einem Gericht in Piräus untersagt worden.

“Das ist eine Dummheit. Meine Freunde auf Ios werden jeden Tag ärmer. Die Touristen, die das sehen, werden nicht mehr kommen. Das vergangene Jahr war schlecht, dieses ist schlecht, immer mehr Geschäfte gehen bankrott, aber das kümmert dieses Leute nicht. Die sind so blöd”, regt sich der australische Tourist Robert Smith auf.

Die griechische Regierung will die gestrandeten Touristen entschädigen. Der Tourismus stellt mit 18 % des BIP den wichtigstes Sektor der griechischen Volkswirtschaft dar. Die Buchungszahlen liegen in diesem Jahr über 10 % unter dem bereits katastrophalen Vorjahr.