Eilmeldung

Eilmeldung

Karate Kid wird Kung Fu Kid

Sie lesen gerade:

Karate Kid wird Kung Fu Kid

Schriftgrösse Aa Aa

Karate Kid ist wieder da. Keine Kopie, eher eine gute Fortsetzung. Jackie Chan spielt den Trainer, in der Haut des Jungen steckt Jaden Smith, Sohn des
Schauspielers und Rappers Will Smith.

Wie im Original vor knapp 30 Jahren zieht Karate Kid mit seiner alleinerziehenden Mutter um, diesmal nach China. In der neuen Umgebung entdeckt der Junge Kung Fu und seinen Lehrmeister.

Jaden Smith findet seine Film-Vaterfigur fast genauso toll wie die im echten Leben:

“Ich denke, dass Jackie Chan ein guter Mentor für mich ist. Wissen Sie, er hat wie mein Vater viele tolle Eigenschaften. Sie sind nett, behandeln andere Menschen gut. Sie machen tolle Filme. Sie wollen Regisseure und Produzenten sein. Sie haben tolles Haar. Das sind die wichtigen Dinge im Leben.”

Schauspieler Jackie Chan über “Karate Kid” aus dem Jahr 1984:

“Das erste ‘Karate Kid’ hat mir – ehrlich gesagt – nicht wirklich etwas gebracht. Damals konnte ich kein Englisch und verstand nur Bahnhof. Nach mehreren Kinositzungen ging es besser. Wow. Es geht um die geistige Einstellung, nicht um Kampfsport. Ob nun das Englisch gut oder schlecht ist – sei`s drum. Die Kultur ist wichtig. Das hat mich stark unter Druck gesetzt bei der Neuverfilmung. Aber dann hat mir Produzent Will Smith auf die Schulter geklopft und gesagt: ‘Jackie, das wird kein Remake, das wird ein ganz neuer Film’.”

Übrigens – der Titel blieb derselbe, obwohl aus dem japanischen Karatelehrer ein Chinese wird und der Junge Kung Fu lernt. Aber – Asien bleibt Asien. In der ersten Woche ließen Kinobesucher in den USA bereits 55 Millionen Dollar an den Kassen zurück. In Europa kommt der Film im Juli heraus.