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Wissenschaft in Kürze: Reben, Roboter, Rom

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Wissenschaft in Kürze: Reben, Roboter, Rom

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Japanische Reben – volltechnologisch bewässert

Geht es dem Rebstock gut ? Hat er es zu trocken ? Zu nass ? Um das zu erfahren, braucht man einen erfahrenen Winzer – oder eine Handy-Kamera und eine Software, die alles weiß über Weinblätter. Und dann kann man es vollautomatisch regnen lassen – oder auch nicht. Techniker vom Shimane Agricultural Technology Center in Japan haben sich das maßgeschneiderte Bewässerungssystem ausgedacht. Ein Helfer macht “Klick” und die Telefon-Software analysiert die Bilder. Den Blättern wird eine “Wachstumsrate” zugeordnet. Per Telefon geht der Wert an den Gewächshaus-Rechner. Braucht nur noch ein Programm das nötige Wasser an die Reben zu senden.

In Portugal machen Roboter Hausarbeit….

“Maria” ist ein Roboter für die Hausarbeit. Die Technologie auf dem allerneusten Stand haben Studenten und Professoren an der Universität Minho in Portugal entwickelt. Name und Rollenklischee sind allerdings 2000 Jahre alt, wenn es reicht. Maria ist Teilnehmerin bei der Weltmeisterschaft der Robotik (RoboCup 2010) in Singapur.

… und spielen Fußball

An der Uni Aveiro, auch in Portugal, spielen Roboter Fußball. Sie sollen Forschung und Lehre auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz voranbringen.

Römische Apostelbilder – Durchblick per Laser

In Rom haben Restauratoren und Archäologen mithilfe neuer Laser-Technik Bilder entdeckt, die sie für die ältesten erhaltenen Portraits der Apostel halten. Die Bilder in einem Seitengang der Katakomben der Heiligen Tecla auf der Via Ostense in der Nähe der Sankt-Pauls-Basilika entstanden um die Jahrhundertwende vom 4. zum und 5. Jahrhundert. Nur der Laser konnte die Bilder unter einer blickdichten Patina entdecken. Er erfasst die erste Farbschicht und stoppt, sobald er auf eine andere Farbe trifft. So wird die Patina transparent, man sieht die Ikonen.