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Gasstreit beigelegt

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Gasstreit beigelegt

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Der Gasstreit zwischen Russland und Weißrussland scheint beigelegt. Gazprom überwies am Donnerstagmorgen 228 Millionen US-$ an den weißrussischen Pipelinebetreiber Beltransgaz. Damit, so ein Gazpromsprecher, habe man die vertraglich festgelegten Durchleitungsgebühren für das laufende Jahr entrichtet. Nachdem Weißrussland seine Schulden für die russischen Gaslieferungen komplett bezahlt habe, habe man die Gaslieferungen an das Nachbarland im vollen Umfange wiederaufgenommen.

Minsk hatte angedroht, die Durchleitung von russischem Erdgas in die EU komplett einzustellen, falls Russland nicht die aufgelaufenen Gebühren in Höhe von 260 Millionen US-$ bis Donnerstag 10 Uhr Ortszeit bezahle.

Wegen des jüngsten Gasstreites hatte Litauen in den vergangenen Tagen nur 60 % der üblichen Gasmenge erhalten. Der europäische Energiekomissar Günther Oettinger hatte daraufhin eine rasche Beilegung des Streits gefordert und erklärt, es handele sich nicht um das Problem eines einzelnen Mitgliedsstaates sondern um einen “Angriff auf die gesammte Union”.