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Südkoreaner erinnern an Beginn des Korea-Krieges

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Südkoreaner erinnern an Beginn des Korea-Krieges

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In Südkoreas Hauptstadt Seoul haben Friedensaktivisten an den Beginn des Krieges auf der koreanischen Halbinsel vor 60 Jahren erinnert. Vor dem Verteidigungsministerium beteten sie für Frieden und die Wiedervereinigung mit dem kommunistischen Nachbarn Nordkorea. Der Aktivist Yu-Young-jae meint, es habe während und nach dem Krieg viele Opfer gegeben: “Wir sind hier, um ihre Seelen zu beruhigen. Mit unserem Ritual wollen wir die Einigkeit der Halbinsel voranbringen. Wir wollen Zwischenfälle wie die Versenkung der Cheonan zukünftig verhindern.” Die Aktivisten verlasen eine Botschaft an Gott und zerissen und verbrannten sie der religiösen Tradition entsprechend anschließend. Bis heute stehen sich auf der koreanischen Halbinsel hunderttausende verfeindete Soldaten gegenüber. Seit dem Koreakrieg teilt eine martialisch gesicherte Waffenstillstandslinie den kommunistischen Norden vom westlich orientierten Süden. An der Westküste beider Staaten im Gelben Meer schließt sich eine rund 200 Kilometer lange Seegrenze an. Dort wurde im März ein südkoreanisches Kriegsschiff versenkt, dabei wurden 46 Seeleute getötet.