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Falscher Twitter-Obama muß nicht in den Knast

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Falscher Twitter-Obama muß nicht in den Knast

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Der junge Franzose, der die Twitter-Konten von US-Präsident Barack Obama und der Sängerin Britney Spears geknackt hat, muss nicht ins Gefängnis. Ein Gericht in Clermont-Ferrand verurteilte den Arbeitslosen am Donnerstag zu fünf Monaten Haft auf Bewährung. Die Kammer ging damit über das von der Anklage geforderte Strafmaß hinaus. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Monate Haft und 1000 Euro Geldstrafe verlangt.

Der 23-jährige hatte zu seiner Verteidigung erklärt, er habe lediglich Sicherheitslücken bei Twitter aufgedeckt. Er habe nie ein Konto verändert oder sonst etwas Böses getan.

Über die Funktion “Passowort vergessen” bei Google Mail knackte er das Konto eines Twitter-Angestellten und gelangte an sensible Informationen, die es ihm ermöglichten, sich als Administrator Zugang zu Twitter-Nutzerkonten zu verschaffen.