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Zehntausende Exiliraner demonstrieren bei Paris

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Zehntausende Exiliraner demonstrieren bei Paris

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Zehntausende Exiliraner aus aller Welt haben in Taverny bei Paris für einen “demokratischen Wandel” in ihrer Heimat demonstriert und internationale Sanktionen gegen das Regime in Teheran unterstützt. Die Hauptrednerin Maryam Rajavi erklärte, das Regime habe nach dem “Volksaufstand” von 2009 sein “Versöhnungspotenzial” verloren. Der ebenfalls zum Nationalen Widerstandsrat gehörende Shahin Ghobai sagte, die Weltgemeinschaft müsse den Iranern helfen, dass sie selbst für Wandel im Iran sorgen könnten. Dies sei die Botschaft dieser Kundgebung.

Als Gastredner erschienen der frühere US-Vertreter bei den Vereinten Nationen, John Bolton, und der frühere spanische Ministerpräsident José Maria Aznar.

“Die Weltgemeinschaft hat vor einem Jahr eine wichtige Gelegenheit nicht genutzt und den Freiheitskämpfern auf den Straßen iranischer Städte keine starke Unterstützung gewährt,” sagte Aznar. “Nun beschließen wir Sanktionen, aber ich halte das nicht für ausreichend.”

In einer gemeinsamen Erklärung wurden weiterreichende Sanktionen gefordert. Die Erklärung werde von 3500 Parlamentariern aus Europa und Nordamerika unterstützt, erklärte der Nationale Widerstandsrat um die iranischen Volksmudschaheddin.