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G20-Kompromiss: Konsolidierung und Konsum

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G20-Kompromiss: Konsolidierung und Konsum

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Beim Gipfel der 20 zeichnet sich ein Kompromiss ab. Deutschland – vertreten durch Kanzlerin Angela Merkel – und die anderen EU-Staaten dürfen sparen, die Nordamerikaner um den kanadischen Gastgeber Stephen Harper auf Wachstum setzen.

Über den Kurs gegen die Wirtschaftskrise sind die Teilnehmer gespalten. Doch binnen drei Jahren sollen alle Staaten ihre Defizite halbieren, so sieht es ein Entwurf zur Abschlusserklärung vor. Bankenabgabe und Finanztranaktionssteuer dürfen die Staaten einführen – aber jeder für sich.

Am Rande des Gipfels in Toronto lud US-Präsident Barack Obama Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao zu einem Besuch ein. Bei dem bilateralen Treffen ging es auch um die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea, sowie um den Yuan. Die Regierung in Peking hatte sich zuletzt flexibler gezeigt, die Bindung an den US-Dollar aufzuheben.