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Keine Einigung beim Gipfel in Toronto

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Keine Einigung beim Gipfel in Toronto

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Die führenden Volkswirtschaften der Erde (G20) verschieben die Reform der Finanzwirtschaft bis zu ihrem Gipfel im November in Südkorea. Die Positionen der Staats- und Regierungschefs lagen beim Treffen im kanadischen Toronto an diesem Wochenende zu weit auseinander.

US-Präsident Barack Obama verteidigte seine Politik staatlicher Konjunkturpakete auch auf Pump. Die Europäer beharrten für sich darauf, vor allem die Verschuldung bremsen zu wollen.

Zum Abschluss des Gipfels werden die G20 zumindest – wenn auch unverbindliche – Zielgrößen für die Sanierung ihrer Staatshaushalte abstecken.

Schärfere und weltweit gültige Spielregeln für die Finanzwirtschaft kommen aber frühestens im Herbst.

Interessanter scheint dann auch für die, die eigentlich die Weltwirtschaft retten sollten, der Fußball. Präsident Obama und der britische Premierminister David Cameron lösten ihre Wettschulden ein und schenkten sich gegenseitig jeweils eine Flasche Bier aus ihrer Heimat.