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Russland kritisiert neue krigisische Verfassung

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Russland kritisiert neue krigisische Verfassung

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Russland hat die Annahme einer neuen Verfassung in Kirgistan kritisiert. In einer Volksabstimmung hatten die Kirgisen am Sonntag für die Umwandlung des Landes von einer Präsidialrepublik in eine parlamentarische Republik gestimmt.
Interimspräsidentin Rosa Otunbajewa habe nur eine geringe Legitimierung. Ihr Rückhalt in der Bevölkerung werfe viele Fragen auf, sagte der russische Präsident Dmitri Medwedew in Toronto. “Ich weiß nicht, wie ein parlamentarisches Sysrem in Kirgistan aussehen soll und fuktionieren kann. Wird es nicht den Extremisten zur Macht verhelfen? Das macht mir Sorgen”, erklärte Medwedew.

In Osch, dem Zentrum der ethnischen Ausschreitungen gegen die usbekische Minderheit ist man dagegen zuversichtlich, auch wenn die Lage noch immer gespannt ist. “Wir werden sehen, ob sich die Lage nach dem Referendum beruhigt. Wir hoffen darauf, damit wir wieder an die Arbeit gehen können”, sagt der Kirgise Ulan Samischew.

Nach dem amtlichen Endergebnis hatten sich 90 Prozent der Kirgisen für die Verfassungsänderung ausgesprochen.