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Uneinigkeit beim G-20-Gipfel

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Uneinigkeit beim G-20-Gipfel

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Die Regierungschefs der 20 wichtigsten Volkswirtschaften haben im kanadischen Toronto sich gegen Protektionismus ausgesprochen.
Bis 2013 dürfen Handel und Investitionen nicht beschränkt werden. US-Präsident Barack Obama sagte, dass die USA nicht länger bereit seien durch ihre hohen Importe, Motor der Weltkonjunktur zu sein. Er zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des G-20-Gipfels.

US-Präsident Barack Obama sagte: “Wir sind uns einig darin, mehr Jobs schaffen zu wollen. Es ist mein wichtigstes ökonomisches Ziel als Präsident. Wir wollen deshalb die globale Nachfrage steigern. Jede Wirtschaft geht dabei eigene Wege. Aber niemand sollte sich täuschen, wir gehen alle in die selbe Richtung.”

Die Idee, vor allem Deutschlands, eine globale Steuer auf Finanztransaktionen einzuführen, wurde von den Staats- und Regierungschefs abgelehnt. Einig waren sie sich darin, das die Haushaltsdefizite der entwickelten Industrieländer bis 2013 halbiert werden sollen.

Stephen Harper, kanadischer Premierminister meinte: “Alle Verabredungen sind freiwillig. Alle Staaten sind souverrän. Aber wir sind Verpflichtungen eingegangen und die ganze Welt schaut darauf, was wir machen. Was die steuerlichen Ziele angeht, so ist das nicht nur eine Absprache zwischen uns. Es ist eine Absprache mit den Märkten.”

Die Staats- und Regierungschefs zeigten sich tief besorgt über das Nuklearprogramm des Iran. Nach Geheimdienstberichten soll Teheran in der Lage sein, zwei Atombomben zu bauen.
Das nächste Treffen ist für den 11. und 12. November im südkoreanischen Seoul geplant.