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Irak gibt grünes Licht für Gasförderung im Süden

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Irak gibt grünes Licht für Gasförderung im Süden

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Der niederländische Ölkonzern Shell darf im Südirak Gas fördern. Das irakische Parlament stimmte einem entsprechenden Deal zu. Shell, der japanische Konzern Mitsubishi und die irakische Regierung planen die Bildung eines Joint Ventures, an dem Bagdad 51 und Shell 44 Prozent halten wird. Insgesamt sollen fast 10 Milliarden Euro in das Projekt fließen. Unklar ist, wann die Verträge unterzeichnet werden.

Derzeit wird das bei den Förderarbeiten ausströmende Gas auf den südirakischen Ölfeldern um Basra lediglich verbrannt. In Zukunft soll es zum Betrieb von Kraftwerken im Irak genützt werden. Die Regierung in Bagdad versucht bereits seit längerem, die Energieversorgung des Landes voranzubringen.