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Sturmsaison gefährdet Rettungsarbeiten

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Sturmsaison gefährdet Rettungsarbeiten

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Nach Auffassung von Experten könnten heftige Unwetter die Arbeiten zur Eindämmung der Ölpest im Golf von Mexiko gefährden. Der erste Wirbelsturm der Saison, “Alex”, hält sich jedoch auf norwestlichem Kurs, weit genug von der Stelle entfernt, an der die Bohrinsel “Deepwater Horizon” im April nach einer Explosion gesunken war. Thad Allen, Einsatzleiter der US-Küstenwache sagte, jede Brandung, die ein Sturm verursachen würde, würde wohl noch mehr Öl in die Sumpfgebiete treiben und Probleme bereiten. Damit müsse man während der gesamten Hurrikan-Saison rechnen, wenn das Wetter schlecht sei. Wegen des nahenden Sturms konnten zahlreiche Hilfs- und Fischerboote nicht den Hafen von Grand Isle im Katastrophengebiet verlassen. “Alex” könnte schon bald Hurrikan-Stärke erreichen und dürfte am Donnerstag im texanisch-mexikanischen Grenzgebiet am Golf das Festland erreichen. Sollte der Sturm diesen Verlauf nehmen, könnte das Absaugen von Öl aus dem Bohrloch am Meeresboden fortgesetzt werden.