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Bundespräsidentewahl geht in zweiten Durchgang

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Bundespräsidentewahl geht in zweiten Durchgang

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Bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten ist ein zweiter Wahlgang erforderlich. Der Kandidat der Regierungsparteien hat im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit deutlich verfehlt. Für den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulf stimmten nur 600 Wahlmänner, das sind 44 weniger als CDU/CSU und FDP, die ihn nominiert hatten, in der Bundesversammlung stellen.

Für den ehemaligen DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck stimmten 499 Wahlmänner. Er war von SPD und Grünen nominiert worden. Für die Kanidatin der Linken, Luc Jochimsen, stimmten 2 Wahlmänner mehr als der Gruppe Linken angehören, die sie aufgestellt hatte. 13 Wahlmännner enthielten sich.

Die überraschend hohe Zahl der Abweichler aus der Regierungskoaliton ist eine deutliche Schlappe für Bundeskanzlerin Angela Merkel.