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Blutbad am 50. Jahrestag der Unabhängigkeit Somalias

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Blutbad am 50. Jahrestag der Unabhängigkeit Somalias

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Bei schweren Kämpfen sind am Horn von Afrika mindestens 21 Menschen getötet und über 40 verletzt worden.

14 Tote gab es allein bei Auseinandersetzungen verschiedener Clans im Zentrum des Landes. Beobachter vermuten, dass anhaltender Streit um Weideland und Wasser zu den Gewalttaten geführt haT.

In der Hauptstadt Mogadischu lieferten sich Regierungstruppen und Soldaten der Afrikanischen Union auf der einen Seite und eine der Al-Quaida nahestehende Miliz heftige Gefechte. Auch dabei gab es zahlreiche Tote und Verletzte.

In den vergangenen Wochen haben die Kämpfe in dem Krisenstaat an Intensität zugenommen.

Die Milizen wollen die Übergangsregierung des vom Westen unterstützten gemäßigten Islamisten Sheik Sharif Ahmed stürzen und einen radikalislamischen Staat errichten. Die Rebellen kontrollieren große Teile Somalias, das seit 1991 keine funktionierende Regierung hat.