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Monsterwal aus der Urzeit

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Monsterwal aus der Urzeit

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Forscher haben in Peru das fast komplett erhaltene Schädelfossil eines Pottwals entdeckt. Der Meeresriese hat die Ozeane vor rund 12 Millionen Jahren unsicher gemacht.

Der Urzeitwal hatte Zähne von der Größe eines Männer-Unterarms, rund 40 Zentimeter lang und etwa 12 Zentimeter stark.
Die Forscher haben das bis zu 18 Meter lange Ungeheuer “Leviathan melvillei” getauft, in Anspielung auf das Meeresmonster in der Bibel und Herman Melville, dem Autor von Moby Dick.

Dem Paläontologen Rodolfo Salas zufolge hat er vor allem kleinere Wale gefressen: “Der Leviathan war, ohne Zweifel, der größte Jäger, der je in den Ozeanen gelebt hat. Es gab zwar Wale, die größer waren, doch sie waren keine Raubtiere.”

Die Wissenschaftler sind bereits 2008 auf das Pottwal-Fossil in der Pisu-Ica-Wüste im Süden Perus gestoßen. Sie hielten ihren Fund zunächst für Elefantenstoßzähne, dabei hatten sie das riesige Gebiss eines Urzeitwals entdeckt. Demnächst wird es im Museum für Naturgeschichte in Lima ausgestellt.