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Selbstmordattentate in Pakistan

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Selbstmordattentate in Pakistan

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Drei Selbstmordattentäter haben sich inmitten tausender Gläubiger in einem muslimischen Schrein in Pakistan in die Luft gesprengt. Mehr als vierzig Menschen kamen ums Leben; mehr 120 weitere wurden verletzt.

Der Anschlag galt einem in der Region verehrten Schrein am Rande der ostpakistanischen Metropole Lahore. In der Anlage beten jeden Donnerstagabend tausende Gläubige.

Nach Polizeiangaben gab es eine erste Detonation im Hof des Schreins gegeben. Wenige Minuten später hätten sich zwei weitere Attentäter im Untergeschoss, in dem sich die Gläubigen vor dem Gebet waschen, in die Luft gesprengt. Der Schrein birgt die Gebeine eines Heiligen des Sufismus, einer Strömung des Islam. Der Sufismus wird von den Taliban verachtet. Zunächst bekannte sich niemand zu den Anschlägen.