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Kirgisische Präsidentin vereidigt

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Kirgisische Präsidentin vereidigt

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Die kirgisische Übergangspräsidentin Rosa Otunbajewa ist nun auch offiziell Staatschefin der ehemaligen Sowjetrepublik.

In der Hauptstadt Bischkek leistete sie den Amtseid. Otunbajewa ist nun in Zentralasien die erste Frau im höchsten Staatsamt. Und seit der Volksabstimmung am vergangenen Wochenende ist Kirgistan die erste parlamentarische Demokratie der Region. Vor der Abstimmung kam es zu blutigen Zusammenstößen im Süden des Landes zwischen Kirgisen und der Minderheit der Usbeken; etwa 2000 Menschen kamen ums Leben.

Die neue Präsidentin machte Anhänger des im April gestürzten Machthabers Kurmanbek Bakijew dafür verantwortlich. Seit seinem Sturz ist es in Kirgistan unruhig geblieben.

Otunbajewa bat wiederholt Russland um Friedenstruppen. Dies lehnte der Kreml jedoch ab.