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Tanklaster-Unglück mit mehr als 200 Toten

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Tanklaster-Unglück mit mehr als 200 Toten

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Nach dem Tanklaster-Unglück im Kongo mit mehr als 200 Toten sind die ersten Opfer in Massengräbern beigesetzt worden. Der Lkw war mit vollem Tank in dem Dorf Sange in der Demokratischen Republik Kongo verunglückt, das Benzin explodierte und setzte zahlreiche Holzhütten in Brand. Der Fahrer sei wahrscheinlich zu schnell in das Dorf gefahren, hieß es.
“Er hat einen Fehler gemacht und da hat sich der Laster überschlagen,” sagte ein Polizist am Unglücksort. Das Benzin sei ausgeflossen und habe auch das Kino erreicht, wo gerade viele Menschen das Fußballspiel Ghana gegen Uruguay verfolgt hätten.

Vor der Explosion hatten viele Dorfbewohner, darunter auch Kinder versucht, den für sie wertvollen Treibstoff abzuschöpfen. Als es dann zur Explosion kam, standen die Holzhütten im Nu in Flammen. Ein Flächenbrand zerstörte fast das ganze Dorf. Nach offiziellen Angaben starben mindestens 230 Menschen, rund zweihundert wurden verletzt, viele von ihnen erlitten schwere Brandwunden. Der Vizegouverneur der Provinz Süd-Kivu erklärte, die ganze Bevölkerung der Ortschaft stehe unter Schock.