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Regionalwahlen in Mexiko

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Regionalwahlen in Mexiko

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In Mexiko sind die Wahlen abgeschlossen.
In dem nordamerikanischen Land wurden am Sonntag in 14 der 31 Bundesstaaten die Gouverneure und Parlamente neu bestimmt.
Umfragen sehen die Mehrheit der Bevölkerung bei den Nichtwählern.
Der Zeitung „Reforma“ zufolge haben 15 Prozent ihren Wahlzettel annulliert – womit die sogenannten Protestwähler die dritt- oder viertstärkste Kraft des Landes ausmachen würden. Zwischen 40 und 50 Prozent wollten erst gar nicht zur Wahl gehen.
Mexiko, das mit 110 Millionen Einwohnern elfgrößte Land der Erde, leidet seit Langem unter der Drogenkriminalität, welche auch im Vorfeld dieser Wahlen wieder um sich gegriffen hat.
Denn die Beobachter sind sich einig: Der Mord am Kandidaten Rodolfo Torre Cantù geht auf das Konto der Drogenkartelle, welche sich in der Gesellschaft mit ihren bereits 300.000 Mitgliedern immer mehr festsetzen und die Demokratie zunehmend gefährden.
Auch der Waffenexport nach Texas und New Mexiko in den Vereinigten Staaten gilt als ein großes Problem Mexikos.