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Öl erreicht texanische Küste

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Öl erreicht texanische Küste

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Mit Texas hat die ölverschmutzung im Golf von Mexiko nun auch den letzten Bundesstaat der US-amerikanischen Südostküste erreicht.
An einem Strand sind dort etwa 20 Liter Öl entdeckt worden.
Zuvor litten bereits die Strände von Florida, Lousiana, Mississippi und Alabama unter der klebrigen Masse.
Laut Behörden sind in den betroffenen Küstenregionen die Ferienbuchungen um bis zu 85 Prozent zurückgegangen.
Seit dem Unglück auf der Bohrinsel des BP-Konzerns fliessen jeden Tag schätzungsweise fünf bis sechs Millionen Liter Öl aus der undichten Quelle. Davon wird nur der kleinere Teil abgesaugt.
Im Kampf gegen die Ölpest hoffen die Fachleute jetzt auf einen Supertanker. Dieser soll bis zu 80 Millionen Liter Wasser und Öl pro Tag aufnehmen können. Das Riesenschiff ist eine Spezialkonstruktion aus Taiwan und befindet sich seit kurzem im Golf von Mexiko. Sturmwetter verhinderte bisher Probeläufe.