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Trauer im ostkongolesischen Dorf Sange.

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Trauer im ostkongolesischen Dorf Sange.

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Die Gier der Einwohner nach kostenlosem Benzin führte zu einer Tragödie mit mindestens 240 Toten, nachdem dort Treibstoff aus einem verunglückten LKW ausgelaufen war.
UN-Blauhelmsoldaten, die den Unfall beobachtet
hatten, forderten die Dorfbewohner vergeblich auf, Abstand zu halten.
Doch als der Treibstoff explodierte, erfasste der Flammenball alle Menschen im Ukreis von 100 Metern.
Das Feuer griff auch auf ein Kino über, wo zahlreiche Menschen die Fußball-WM verfolgen wollten.
Auch Staatspräsident Joseph Kabila ist an den Unglücksort gereist. Er besuchte unter anderem Verletzte in den Krankenhäusern.