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AgriBank legt Preise für Börsengang fest

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AgriBank legt Preise für Börsengang fest

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Die Agricultural Bank of China will mit ihrem Börsengang einen Erlös von umgerechnet mindestens 15 Milliarden Euro erzielen. Nächste Woche sollen die Aktien an den Börsen von Hongkong und Shanghai plaziert werden. In Hongkong sollen 25,4 Milliarden Anteilsscheine zum Preis von je 32 Eurocent an den Start gehen, in Shanghai sind es 22,2 Milliarden Aktien zu je 31 Eurocent. Experten sind zuversichtlich. “Es wird eine ordentliche Performance”, meint Todd Martin, Asien-Spezialist bei der Societe Generale. “Im nächsten Monat wird die Aktie wohl mindestens fünf Prozent gewinnen und die Anfangsbewertung liegt im oberen Drittel der Preisspanne.”

Es könnte der größte Börsengang der Welt werden, mit einem größeren Volumen als jener der Industrial and Commercial Bank of China im Oktober 2006. Dennoch sind manche Anleger skeptisch. “Die Bankaktien, die ich gekauft habe, sind nicht gestiegen”, meint einer von ihnen, “jetzt bleibe ich auf ihnen sitzen. Warum also sollte ich in diesen Börsengang investieren?”

Die chinesische AgriBank, laut Eigendefinition die größte Filialbank des Landes, hat mehr als 23.000 Niederlassungen und rund 320 Millionen Kunden. Sie ist im Gegensatz zu ihren Konkurrenten vor allem in ländlichen Gebieten vertreten.