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Kuba lässt politische Gefangene frei

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Kuba lässt politische Gefangene frei

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Die kommunistische Führung Kubas will 52 politische Gefangene freilassen. Das gab die katholische Kirche bekannt. Fünf Gefangene sollen innerhalb weniger Stunden freikommen, die 47 anderen bis zum Herbst, hieß es.

Als prominentester Vertreter der Menschenrechtsbewegung hatte der Dissident Guillermo Fariñas die Freilassung von 26 kranken politischen Gefangenen gefordert.

Er schwebt nach mehreren Monaten Hungerstreik in akuter Lebensgefahr – will ihn aber erst beenden, wenn die 26 auf freien Fuß gesetzt werden.

Noch ist nicht bekannt, wie er auf die angekündigte Freilassung der 52 reagiert.

Spaniens Außenminister Miguel Angel Moratinos hatte sich mit dem Erzbischof von Havanna, Jaime Ortega, bei seinem kubanischen Amtskollegen Bruno Rodriguez für die Gefangenen eingesetzt.

Jetzt schöpfen Menschenrechtsaktivisten Hoffnung: die Zahl der in Kuba inhaftierten Regierungsgegner sei so niedrig wie noch nie in dem kommunistischen Staat, hieß es Anfang der Woche.