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Paya: Kubaner wollen nicht länger warten

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Paya: Kubaner wollen nicht länger warten

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Die Regierung redet nicht mit dem Volk über diesen Prozess. Als ob das Volk nicht das Recht hätte, darüber Bescheid zu wissen. Die Regierung spricht nicht mit der Opposition und wenn sie diese Männer nur entlässt, um sie zu deportieren, dann führt das nur zu einer neuen Zeit mit mehr Gefangenen.

Natürlich hoffen wir, dass diese Geste der Anfang eines neuen politischen Dialogs unter den Kubanern ist, aber zum Dialog gehören die Redefreiheit, die Reisefreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Freiheit, zu wählen. Nach 51 Jahren wollen die Kubaner nicht länger warten. Sie wissen, dass ein Wandel möglich ist. Aber solange sie keine Rechte haben, solange die Gesetze diese Rechte nicht schützen, wird es keinen wahren Wandel geben.

Wenn jemand zwischen Gefängnis und Exil wählen muss, dann ist das Deportation. Seine Würde wird nicht respektiert. Wir respektieren aber die Entscheidung jedes einzelnen Gefangenen, denn deren Familien haben viel durchgemacht. Aber wir verlangen die bedingungslose Freilassung aller Gefangenen. Das wäre ein echtes Zeichen für einen Wandel.